Hildegard Knef
Ach Wie Schön Ist So Ein Eigner Mann Im Haus
Ach wie schön ist so ein eigner Mann im Haus
Einer der sich nützlich machen kann im Haus
So zum an die Schulter lehnen
Zum Verlieben und Verwöhnen
Wie zum Streiten und Versöhnen
Ach wie schön
So ein Haus ist nur Behausung ohne Mann
Auch als notweniges Übel dann und wann
Möchte ich ihn nicht gerne missen
Schließlich braucht man ihn zum Küssen
Ganz allein kommt doch beim Küssen wenig raus
Ach wie schön ist so ein eigner Mann im Haus
Ach wie schön ist so ein Mann im trauten Heim
Diesem Wunschtraum ging noch jede auf den Leim
Ein Geschöpf mit Schlips und Pfeife
Duftend nach Tabak und Seife
Das ich niemals ganz begreife
Ach wie schön
So ein Heim ist doch unheimlich ohne Mann
Auch wenn er im Weg steht, man gewöhnt sich dran
Ist doch vieles an ihm fraglich
Ohne ihn ist's unbehaglich
Er ist Käse in der Falle für die Maus
Ach wie schön ist so ein eigner Mann im Haus
Eine Wohnung ist nicht wohnlich ohne Mann
Denkt er manchmal auch er wäre ein Tyrann
Ich sag eines unumwunden: bessres ist noch nicht erfunden
Sitzt im schönsten Pelz auch irgendeine Laus
Es ist schön mit einem eignen Mann im Haus