Herbert Grönemeyer
Tau
[Songtext zu „Tau“]

[Refrain]
Manchmal legt der Tau sich auf mich
Und dann werd' ich leise traurig
Weil ich glaube nicht
Dass alles so schön ist, wie es ist

[Strophe 1]
Manchmal klingen Worte leer
Wir gelingen uns viel zu sehr
Schreib' alles fest
Was uns dann erinnern lässt
Wir teilen die Kräfte auf
Hab'n uns unter der Haut
Folgen uns weit ins Niemandsland
Bleiben unerkannt
Unter der Hand

[Refrain]
Manchmal legt der Tau sich auf mich
Und dann werd' ich leise traurig
Weil ich glaube nicht
Dass allеs so schön ist, wie es ist

[Strophe 2]
Wem diе Stunde schlägt
Die Wahren sind dünn gesät (Und einmal)
Einmal sich nur zu früh gefreut
Und nichts bereut
Nicht bereut
Brisend leicht
Unerreicht
Komm' aus dem Staunen nicht heraus
Zieh mich heim, zieh mich heim
Sekunden entfernt nur nichts
Hier punktgenau und stark
Gestern gilt nicht, keine Rücksicht
Liebe ist ein neuer Tag
Ein brandneuer Tag
[Refrain]
Manchmal legt der Tau sich auf mich
Und dann werd' ich leise traurig
Weil ich glaub' mir nicht
Dass alles so schön ist, wie es ist

[Outro]
Am liebsten rede ich nicht weiter
An unsrer Wolke lehnt 'ne Leiter
Komm' aus der Zeit
Wir fall'n reich, fallen weich