Kärbholz
Nacht ohne Sterne
Wenn im fahlen Schein der Laterne
Alles seine Farbe verliert
Wenn ich mich bitter fühl von dem Saft der das Leben aus meinen Venen zieht
Wenn der Schwindel in meiner Birne
Wieder die Oberhand gewinnt
Dann bin ich mir sicher
Das hier ist meine Nacht!

Ich kann die Sterne hier nicht sehen
Weil man den Himmel hier nicht sieht
Wenn ich ehrlich bin wenn es anders wär
Würds mich nen Scheißdreck interessiern
Ich bin hier um nicht zu leben
Und im Elend zu krepieren
Ich bin hier um Stück für Stück
Mich der Wirklichkeit zu entziehn!

Die Regeln sind einfach an den Brettern, die die Welt bedeuten
Ich trink so lang bis der Wirt zur letzten Runde läutet
Ein Bier für mich und eins für meinen besten Freund, die Einsamkeit
Ich stoße an mit mir selbst und der Vergangenheit!

Noch mit der Kotze im Maul tret ich vor die Tür
Ich will nach Hause, doch ich komme niemals an
Die Nacht war viel zu schnell vorbei
Schneller als ich trinken kann