​ersguterjunge
Wieso
[Songtext zu „Wieso“ ft. Chima Ede]

[Part 1: Animus]
Schon wieder ein Vatertag ohne ein'n Vater
Sie sitzt in der Küche alleine mit Mama
Ihr Kopf in den Wolken, ihr Herz ist im Ghetto
Sie kennt keine Liebe, sie kennt nur das Drama
Knie sind blau, denn kein Mann, der sie hält
Wenn sie selber probiert, wie man Fahrrad fährt
Mama schaut zu von der Küche aus
Trinkt jeden Abend den Radler leer
Jungs, diе sind blöd, Jungs, die sind nervig
Mama sagt immer nur, Jungs sind nicht еhrlich
Doch sie wird älter und hat eine Lücke im Herzen
So werden die Jungs ihr gefährlich
Ein paar nette Worte, ein paar schöne Blicke
Die Sehnsucht in ihr nach Geborgenheit
Treibt sie in Arme von Typen
Die ihr das Gefühl geben, sie wäre sorgenfrei
Sie gibt ihren Körper für Liebe
Die geben ihr Liebe für 'n Körper
Sie mag, wenn man Schlampe zu ihr sagt beim Sex
Denn am Ende sind es doch nur Wörter, oder?
Doch ihre Seele hat sich diese Worte gemerkt
Und fängt an, sie zu akzeptier'n
Die einzige Liebe, die sie kennt, ist Sex
Sie öffnet sich, während etwas in ihr stirbt
Sie wechselt von Männern zu Männern zu Männern
Mit seelischen Schäden und ihren Problem'n
Versucht sie zu retten, versucht sie zu heil'n
Saugt ihren Hass auf mit all ihrer Seele
Denn nichts ist so schlimm, wie verlassen zu werden
Egal, wie beschissen der Mann sie behandelt
Weil sie das auf einmal zurück in das Mädchen
Allein in der Küche von damals verwandelt
[Hook: Chima Ede]
Kleine, schau nach vorn, sei nicht traurig
Sind die Knie voller Blut
Und die Hände noch so taub, so taub, so taub
Fällst du mal hin, steh wieder auf, yeah
Kleine, schau nach vorn, sei nicht traurig
Du warst immer schon genug
Auch wenn du das grad nicht glaubst, nicht glaubst, nicht glaubst
Du hast schon alles, was du brauchst

[Part 2: Animus]
Sie weiß, wie sie flirtet und liest Kommentare
Denn heute läuft alles nur über ihr Insta
Am Strand ist sie auch im Bikini
Da sieht sie doch jeder, so rechtfertigt sie ihre Bilder
Ein wenig twerken und schon explodieren die DMs
Von Typen, die komm'n, wie Hyän'n
So pusht sie ihre Ego, denn das ist die einzige Art
Wie sie Liebe erfährt in ihrem Leben
Sie kennt keine Gentlemen, kennt keine Dinner
Für sie sind romantische Kerle nur Spinner
Man kann ihnen eh nie vertrauen
Am Ende sind Lover Verlierer und Spieler Gewinner
Sie will nicht alleine sein mit den Gedanken
Geht raus um in irgend 'ner Kiste zu landen
Hauptsache Fokus auf irgendwen andren
Denn andre befriedigen stillt ihr Verlangen
Fährt wieder in einem Taxi heim
Make-up verschmiert in ihrem Abendkleid
Vielleicht ruft er an, wenn er sie wieder braucht
Das Auge verheilt, doch die Narbe bleibt
Wochen vergeh'n, doch sie kriegt nicht die Tage
Schwangerschaft ist, was die Ärzte ihre sagen
Wer wohl der Vater ist, bleibt hier die Frage
So schnell, wie es passiert ist, vergeh'n die Jahre
Sie kriegt eine Tochter, erzieht sie alleine
Doch hat nie gelernt, eine Liebe zu teil'n
So wartet sie immer bis abends und greift zu der Flasche
Das hilft ihr nicht immer zu wein'n
Schaut aus dem Küchenfenster, eine Träne fällt
Als sie sich fragt, wie das alles so kam
Währenddessen versucht ihre Tochter alleine im Garten das Fahrrad zu fahr'n
[Hook: Chima Ede]
Kleine, schau nach vorn, sei nicht traurig
Sind die Knie voller Blut
Und die Hände noch so taub, so taub, so taub
Fällst du mal hin, steh wieder auf, yeah
Kleine, schau nach vorn, sei nicht traurig
Du warst immer schon genug
Auch wenn du das grad nicht glaubst, nicht glaubst, nicht glaubst
Du hast schon alles, was du brauchst

[Bridge: Chima Ede]
Wenn du nochmal am Boden liegst
Dann stell dir Ankommen doch im Liegen vor
Wird langsam Zeit, dass du dich liebst
Sonst kommt dir all der Schmerz wie Liebe vor, wie Liebe vor

[Hook: Chima Ede]
Kleine, schau nach vorn, sei nicht traurig
Sind die Knie voller Blut
Und die Hände noch so taub, so taub, so taub
Fällst du mal hin, steh wieder auf, yeah
Kleine, schau nach vorn, sei nicht traurig
Du warst immer schon genug
Auch wenn du das grad nicht glaubst, nicht glaubst, nicht glaubst
Du hast schon alles, was du brauchst