Nazar
Fremde Welt
[Strophe I:]
Meine Haut riecht nach Sand und verbrannter Erde
Bin ein verlorener Mann in dem Land der Berge
Immigrant für immer, wie rot mein Pass auch wirkt
Ich merk an den Blicken wie groß die Angst auch ist
Sind wir weg, dann fühlen sie sich gut
Denn, unsere Gegenwart schürt ihre Wut
Wir wirken alle anfangs trist und verwirrt
Und hatten davor Angst unser Gesicht zu verlieren
Unsere Eltern hatten 2 Jobs, wenig Geld
Doch gezählt hat für mein Volk nur ein Wort:
Gott, er stand als Herr über Allen
Doch hier hatte sein Name keinen Wert für das Land
Während unsere Bräuche für alle unfassbar erschien'
Glichen ihre Traditionen für uns schwarzer Magie
Und ich bleib, solange ich meinem Pfad folg
Vom Fuß bis zur Spitze meines Haars, ein Schwarzkopf!!

[Refrain:]
Solange im Denken keine Grenze fällt
Und sich, keiner von uns seinen Ängsten stellt
Glaub ich sind wir nur Siedler in 'nem Campingzelt
Das brennend, am Rande steht einer fremden Welt

Solange man hier nichts von Verständnis hält
Und jeder, Vorurteile über Menschen fällt
Glaube ich, sind wir nur Siedler in 'nem Campingzelt
Das brennend, am Rande steht einer fremden Welt
[Strophe II:]
Fremde Welt, wir suchen nach Geborgenheit
In einer Stadt die uns verflucht und verdorben scheint
Fremde Welt, andere Mentalität, andere Sitten, andere Regeln
Anderes Wetter, wir stehen zwischen 2 Welten
Wie der Mars und die Sonne, auf unseren Schultern liegt
Die Last einer Tonne, fremde Welt, wir leben auf 2 Sparten
Doch das Paradies ist angeblich nur ein Garten
Der Respekt voreinander ist schon lang verreist
Und fand sein Glück, ich hab keins, wieso fand er seins
Wir sind das Feuer, ihr das Wasser das uns kühlt
Fremde Welt, ein unfassbares Gefühl
Für jeden von uns, der die Zeit so vermisst
Orientierungslos wurde und nicht weiß wo er ist
Doch bevor wir uns treffen, und dann alles verstehen
Sollten wir uns entscheiden den Weg gerade zu gehen

[Refrain]

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